Ich fürchte mich nicht

Rezension zu „Ich fürchte mich nicht“

von Thahereh Mafi

Ich fuerchte mich nicht - Tahereh Mafi

Verlag:  Goldmann

Erscheinungsdatum:  23. Juli 2012

Seitenzahl:  317 Seiten

ISBN:  978-3442313013

Preis:  16,99 €

Cover:

Das Cover ist wunderschön und das ist schon der erste Grund für den Kauf.

Inhalt:

Juliette befindet sich in Isolationshaft, denn ihre Berührung ist tödlich. Als dann eines Tages der gutaussehende Adam in ihre Zelle eingewiesen wird, verändert das ihr ganzes Leben, denn Adam ist ein Soldat und er soll sie seinem Befehlshaber Warner ausliefern. Aber Warner hat seine eigenen Pläne mit Juliette. In dieser vom Krieg zerstörten Welt will er sie als lebendige Waffe einsetzen um die aufsässigen Rebellen auszulöschen. Aber weil Juliette in ihrem tiefen Selbsthass niemanden durch ihre Berührung verletzen will, versucht Warner sie durch grausame Methoden doch noch umzustimmen. In dieser schweren Zeit klammert sich die, durch die vielen Jahre Isolationshaft, gebrochene Juliette an ihre wachsende Liebe zu Adam, der alles macht um sie zu beschützen und ihr hilft, langsam ihr Selbstbewusstsein zurückzugewinnen. Weil sich die Situation im Militärstützpunkt immer weiter zuspitzt, fliehen die beiden, aber Warner weiß was er will. Und das ist Juliette!!!

Meine Meinung:

„Ich fürchte mich nicht“ ist ein mehr als gelungener Auftakt der Trilogie. Das Buch überzeugt durch eine spannende Geschichte und eine einzigartige Schreibweise, die ich so noch nirgends gelesen habe. Die Autorin verwendet viele Metapen und Vergleiche, wodurch Juliettes Gedankengänge fast schon wie Gedichte sind. Außerdem nimmt Juliette durch die vielen Jahre Isolationshaft ihre Umwelt viel intensiver wahr, dessen Beschreibung Tahereh sehr gut gelungen ist. Außerdem sind die Gedanken, die sich Juliette nicht eingestehen will durchgestrichen, was ich als sehr gute Idee empfinde, denn so denken wir Menschen nun mal. Wir denken etwas, verwerfen es aber gleich wieder,wenn wir etwas nicht wahrhaben wollen.

Charaktere:

Juliette: Zu Beginn ist Juliette schüchtern und zurückhaltend. Man merkt sehr deutlich wie sehr sie sich selbst wegen ihrer Gabe verachtet. Während des Buches macht sie jedoch eine große Veränderung durch und wird, größtenteils auch dank Adam, zu einer selbstbewussten Frau, die weiß was sie will.

Adam: Adam ist ein netter, offener Mensch, der dabei hilft Juliette zu ihrem wahren Selbst zurückzufinden. Er liebt sie und würde alles tun um sie zu beschützen.

Warner: Warner ist ein gefühlskalter Mörder und der Befehlshaber des Sektors 45. Bei seinen zahlreichen treffen mit Juliette, sieht sie jedoch immer mal wieder kurz den echten Warner hinter dieser Fassade aufblitzen. Spielt Warner ihr das nur vor um sie besser für seine Zwecke einsetzen zu können oder steckt hinter Warner doch mehr als es scheint?

Fazit:

Man sollte „Ich fürchte mich nicht“ nicht anfangen, wenn man nicht gleich den 2. Teil zur Verfügung hat. Dieser Band hat mich nach mehr lechzend zurückgelassen und ich konnte es kaum erwarten den nächsten Teil („Rette mich vor dir“) zu lesen. Während dem Lesen konnte ich das Buch keine Sekunde aus der Hand geben, denn es hatte mich von der ersten Seite, wie einen Fisch am Haken. Also: Nehmt euch Zeit und dann fangt an!

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