Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt

Rezension zu Kyria & Reb von Andrea Schacht

Kyria und Reb Bis ans Ende der Welt - Andrea Schacht Verlag:  Egmont LYX

Erscheinungsdatum:  9. Dezember 2012

Seitenzahl:  385 Seiten

ISBN:  978-3-86396-016-2

Preis:  17,99 €

Cover

Ich finde es wirklich schade, dass das Buchcover geändert wurde. Das alte Cover war einfach nur traumhaft! Dort würde ich mich am liebsten zurückziehen um zu lesen! Der Titel passt wie die Faust aufs Auge, was auch schon im Klappentext klar wird.

Inhalt

Wir schreiben das Jahr 2125. Es ist eine Zeit der Kontrolle. Männer sind den Frauen untergeordnet. Jeder muss ein ID-Armband tragen, durch welches Informationen über den Träger abgerufen werden und auch bezahlt werden kann. Hier lebt Kyria als Tochter einer angesehenen und reichen Mutter, die eine hochrangige Politikerin von „New Europe“ ist. Es ist so „sicher“ dort, dass man schon bei der kleinsten Verletzung ins Krankenhaus geht, aber Kyria ist nicht etwa ein bisschen erkältet, sie ist todkrank. Als sie eines Tages wegen Wespenstichen, die wegen ihrer Krankheit schlimme Folgen haben, ins Krankenhaus eingeliefert wird, lernt sie den gutaussehenden Rebellen Reb kennen. Er liegt auf einer Trage, die einfach an die Seite des Ganges geschoben wurde, ohne dass sich jemand um ihn kümmert. Kyria sorgt dafür, dass er ärztlich versorgt wird. Nachdem sie die Nachricht erhalten hat, dass sie nicht mehr lange zu leben habe, flieht sie zusammen mit Reb aus der „Sicherheit“ des Landes in abgelegene Reservate, in denen Menschen leben, die dem System abgeneigt sind, um zum ersten Mal in ihrem leben zu spüren, wie es sich anfühlt, frei zu sein. Während der aufregenden Flucht verliebt sich Kyria in Reb, doch sie können sich nicht etwa ein schönes Leben in der Wildnis machen, denn Kyria wird gesucht. Außerdem sind da noch die künstlich erschaffenen Viren, von denen die Rebellen heimgesucht werden und zu allem Übel beschuldigen sie Kyria, die Seuchen im Auftrag des Systems zu verbreiten. Finden Kyria und Reb zusammen? Und ist das System vielleicht doch nicht so vollkommen wie Kyria dachte?

Meine Meinung

Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Außerdem finde ich die Vorstellung lustig, dass die Frauen an der Macht und Männer im Haushalt engagiert sind und es keine Polizeigruppen gibt, sondern Amazonen! Andrea Schacht hat eine sehr spannende Schreibweise, die nichts vor der endgültigen Lüftung der Geheimnisse preis gibt. Es gibt hier natürlich auch eine Liebesgeschichte zwischen Kyria und Reb, die sehr lustig ausgestaltet ist, weil die Beiden sich anfänglich noch nicht so gut verstehen. Daran sieht man auch, mit wie viel Witz das Buch geschrieben ist. Außerdem sind die Charaktere nicht eintönig, sondern zeigen immer wieder neue Seiten und entwickeln unvorhersehbare Charakterzüge. Ich habe mich einwandfrei in Kyria hineinversetzen können, bin mit ihr geflohen und habe die Freiheit und den Nervenkitzel, den sie bei der Flucht verspürt hat, miterlebt. Die Geschichte hat mich immer wieder mit ihren überraschenden Wendungen verblüfft und dann war ich schon wieder ans Buch gefesselt, bis ich herausgefunden habe, was es mit den neuen Änderungen der Situation auf sich hat. Die Handlungen waren realistisch und haben zu keinem Zeitpunkt wie „an den Haaren herbeigezogen“ gewirkt.

Charaktere

Kyria: Die verwöhnte Kyria musste schnell lernen, sich ihrem neuen Leben im Reservat, anzupassen, was ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, obwohl es manchmal schwer war. Kyria war mir allein schon deshalb ziemlich sympathisch und hat mich trotz ihrem andauernden „Ich will nicht“ und „Ich kann nicht“ überrascht, weil sie ihre Situation gut gemeistert hat. Sie wird von Reb „Prinzessin“ genannt.

Reb: Er muss sich seit seinem zehnten Lebensjahr allein durchschlagen, was ihn ziemlich abgehärtet hat. Doch wenn er bei Kyria ist, bekommt man doch hin und wieder einen Einblick auf sein wahres „Ich“. Außerdem ist er eingebildet und von sich überzeugt, was total lustig zu lesen war  😀 .

Mac: Mac und Kyria kennen sich schon, aber als sie sich später im Buch ein weiteres Mal begegnen wird klar, dass er nicht ist, wer er zu sein schien…

Fazit

„Bis ans Ende der Welt“ hat mich mitgerissen. Es ist auf jeden Fall lesenswert, doch man sollte schon den 2. Band bereit halten, denn nach dem 1. kann man nicht mehr aufhören und muss unbedingt wissen, wie es weiter geht. (Ich war nach 2 Tagen mit beiden Büchern durch 😉 )

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