Watersong – Sternenlied

Rezension zu „Watersong – Sternenlied“

von Amanda Hocking

Watersong - Sternenlied von Amanda Hocking

Verlag:  cbt

Erscheinungsdatum:  25. März 2013

Seitenzahl:  320 Seiten

ISBN:  978-3570161593

Preis:  16,99 €

Cover

Das Cover ist in Blau- und Weißtönen gehalten. Es passt sehr gut zum Inhalt und ist insgesamt einfach nur wunderschön! Der Titel steht ebenfalls mit der Geschichte im Einklang.

Inhalt

Gemma lebt mit ihrer großen Schwester Harper und ihrem Vater im idyllischen Capri an der Küste. Gemma ist eine passionierte Schwimmerin, die trotz regelmäßigem Schwimmtraining auch noch abends ihre Runden im Meer dreht. Eines Tages tauchen 3 Mädchen in Capri auf. Penn, Lexi und Thea sind wunderschön, jedoch strahlen sie etwas gefährliches, fast schon raubtierhaftes aus, weshalb sie zwar von allen bewundert werden, aber doch Abstand zu ihnen gehalten wird. Liegt es daran, dass mit Lexi, Penn und Thea etwas nicht stimmt oder sind die Bewohner Capris einfach noch zu erschüttert wegen dem Verschwinden mehrerer Jungen? Gemma hält sich auch von ihnen fern, schließlich hat sie gerade wichtigeres zu tun, und zwar hat sie seit Kurzem einen Freund, Alex, den besten Freund ihrer Schwester. Doch Penn und ihr Gefolge lassen sie nicht aus den Augen, suchen dauernd Kontakt zu Gemma und versuchen sich mit ihr anzufreunden. Als Gemma mal wieder ihre nächtliche Schwimmrunde absolviert, begegnet sie den drei Mädchen in einer Grotte in der Nähe ihres Lieblingsschwimmplatzes und geht, wie betört, zu ihnen hinauf. Am nächsten Tag wird Gemma, in ein Fischernetz gehüllt, an den Strand gespült, wo sie von der besorgen Harper gefunden wird. Sie kann sich kaum an die letzte Nacht erinnern aber was wunderlich ist, seitdem ist sie schneller, schöner und um einiges stärker. Nun stellt sich die Frage: Was haben Penn, Lexi und Thea mit ihr gemacht?

Meine Meinung

Dies ist mein erstes Buch von Amanda Hocking und ich muss sagen, ich bin hellauf begeistert. Der Schreibstil ist locker und lässt sich zügig lesen. Es ist sehr interessant erst einen Einblick in Gemmas Leben zu kriegen, welches durch den Unfall ihrer Mutter und der Überfürsorglichkeit ihrer Schwester, die seit besagtem Unfall die Mutterrolle übernommen hat, ziemlich kompliziert ist. Die Spannung hat begonnen, als Penn, Lexi und Thea aufgetaucht sind und ist seitdem stetig gestiegen. Ich hatte erwartet, das alles aus der Sicht von Gemma geschildert wird, aber mindestens die Hälfte wird aus Harpers Sicht erzählt, womit sie für mich schon den Platz einer zweiten Hauptrolle einnimmt. Schlimm find ich das aber nicht, denn dadurch ist man in der Lage auch Harpers Sorgen und deren Verzweiflung über Gemma mitzuerleben. Die Idee mit den verschwundenen Jungs ist an sich gut und hat sich nicht zu sehr in den Haupthandlungsstrang gedrängt. Viele Wendungen und Geheimnisse, mit denen ich nie gerechnet hätte, haben mich auf der Suche nach der Wahrheit in die Tiefen der Meere gelockt und mir an dessen Grund den Atem geraubt, bis sich endlich alles aufgeklärt hat und das Meer mich nach Luft lechzend freigegeben hat.

Charaktere

Gemma: Das Meer liebend fährt sie neben dem Schwimmtraining jeden Abend zum Schwimmen. Außerdem ist sie in den besten Freund ihrer Schwester verliebt. Gemma bleibt stark, trotz allem was ihr widerfährt und versucht dabei auch noch ihre Familie zu beschützen. Gemma ist mir sehr sympathisch und ich kann mir gut vorstellen mich mit ihr anzufreunden.

Harper: Harper ist Gemmas ältere Schwester, die sich nach dem Unfall ihrer Mutter, um die Familie kümmert. Nebenbei ist sie eine totale Leseratte und lernt fleißig für ein Stipendium. Sie liebt ihre kleine Schwester und ist sehr besorgt, als sie die Veränderungen an Gemma wahrnimmt und tut was sie kann um ihr zu helfen.

Penn: Als Anführerin der drei Mädchen, ist Penn die Mächtigste von ihnen aber auch die Gefährlichste. Sie mag es nicht, dass Gemma rebelliert und versteht nicht, warum sie sich nicht darüber freut, so zu sein wie Penn, Lexi und Thea. Immer muss alles nach Penns Wünschen verlaufen, denn sonst lebt man in Todesangst um sich und um jene, die man liebt.

Fazit

Es ist anders als ich erwartet hätte und hat mich positiv überrascht. „Sternenlied“ ein sehr gelungener Auftakt (zum Glück hatte ich gleich den 2. Teil zum Weiterlesen 😉 ). Übrigens ist „Watersong“ keine Trilogie, wie ich anfangs dachte, sondern eine Reihe. Der 4. Band heißt „Elegy“ und ist leider noch nicht auf deutsch erschienen.

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