Heaven – Stadt der Feen

Rezension zu „Heaven – Stadt der Feen“

von Christoph Marzi

Heaven Stadt der Feen - Christoph Marzi

Verlag:  Arena

Erscheinungsdatum:  15. August 2009

Seitenzahl:  336 Seiten

ISBN:  978-3401063829

Preis:  14,95 €

Cover

Hier haben wir mal wieder ein traumhaftes Cover, welches zum Träumen in die Stadt London einlädt. Über allem steht der Mond hoch am Himmel und im Vordergrund wird alles von einem edel aussehenden Tor umrahmt.

Inhalt

David ist von zu Hause weggerannt und hat nun seine zweite Chance in London. Dort arbeitet und wohnt er in einem Buchladen, der auch alte, vergriffene Bücher an Kunden ausliefert. Sein liebster Weg zu den Adressen, an die er die Bücher liefern soll, führt in über die Dächer Londons, wo er sich stillschweigend seinen Weg unter dem Nachthimmel bahnt. Eines Tages trifft er auf einem der Häuser auf Heaven, doch irgendetwas scheint seltsam an ihr und außerdem behauptet sie, dass sie kein Herz mehr habe. Aber wie soll so etwas möglich sein? David hilft Heaven erst, doch es kommt zu weiteren seltsamen Zwischenfällen, denn wenn sie sich in einem geschlossenen, warmen Raum aufhält, wird sie krank und fühlt sich nicht besonders gut, wenn sie sich jedoch unter freiem Himmel oder wenigstens an einem offenen Fenster aufhält, ist es, als wäre nichts an ihr anormal. David weiß nicht so recht, ob er ihr Glauben schenken darf. Diese Geschichte klingt so absurd, wie soll jemand ohne Herz weiter leben können? Aber irgendetwas in David glaubt daran, was Heaven ihm erzählt, weshalb er ihr auch weiterhin hilft. Das Mädchen fasziniert ihn so sehr, dass er sich schließlich auch in sie verliebt und ihm nun noch mehr daran liegt, ihr Herz zu finden. Nach einigen Internetrecherchen und stundenlangem Stöbern in Büchern, kommen die Beiden auf eine heiße Spur und bevor sie überhaupt wissen, wie ihnen geschieht, befinden sie sich in Lebensgefahr!

Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich erst Feuer und Flamme für dieses Buch, weil es so vielversprechend klang. Leider muss ich sagen, dass es mich wirklich enttäuscht hat. Der Beginn ist gar nicht mal so schlecht, weil man gleich ins Geschehen hineingeworfen wird, doch danach zieht sich das Buch ziemlich in die Länge und das trotz der eher geringen Seitenzahl von 336 Seiten. „Heaven – Stadt der Feen“ konnte mich irgendwie nicht packen. Die Spannung vom Beginn verliert sich fast sofort und irgendwann musste ich mich zwingen weiterzulesen, weil ich trotzdem das Ende erfahren musste. Erst auf den letzten Seiten hat man erfahren, wer nun hinter alldem steckt und was es überhaupt mit den Feen auf sich hat, wobei dann auch noch kuz Spannung aufgekommen ist. Die Idee an sich ist jedoch sehr gut, denn hier wird das Wort „Fee“ völlig neu definiert und hat nichts mit den kleinen, geflügelten Märchengestalten gemeinsam. Die Charaktere waren auch etwas einseitig und ich konnte mich kaum in sie hineinversetzen. Heaven war mir etwas zu verschlossen und die meiste Zeit eher still und David hat eigentlich den Großteil der Suche übernommen, weshalb er mir auch besser im Gedächtnis geblieben ist, als Heaven.

Charaktere

David: Nach einem schlechten Leben bei seiner Familie, findet er in London ein neues zu Hause, doch irgendetwas fehlt ihm, und das liegt nicht daran, dass seine Freundin ihn gerade abserviert hat. Mit Heaven geht es ihm besser und er ist glücklicher (und auch verwirrter 😛 ).

Heaven: Ihr Leben ist auch nicht gerade schön und nun ist auch noch ihr Herz weg! Zum Glück läuft ihr aber David über den Weg, der ihr Trost und Hilfe bietet. In diesem Buch geht es eigentlich um Heaven, sie ist mir aber zu farblos und bleibt eher im Hintergrund, wobei David eher Eindruck hinterlässt.

Fazit

Ich bin kein großer Fan dieses Buches und insgesamt doch ziemlich enttäuscht davon. Tolle Idee mit holpriger Umsetzung!

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