Die fünf Tore – Todeskreis

Rezension zu „Die fünf Tore – Todeskreis“

von Anthony Horowitz

Die fünf Tore - Todeskreis von Anthony Horowitz

Verlag:  Loewe

Erscheinungsdatum:  1. Juni 2012

Seitenzahl:  304 Seiten

ISBN:  978-3785575888

Preis:  16,90 €

Cover

Schlicht und doch impressionant. Ich finde nur, dass der Name des Autors ein bisschen zu groß ist (zuerst dachte ich, er gehöre zum Titel :D). Sonst habe ich am Cover nichts auszusetzen, denn auch der Titel wurde passend gewählt.

Inhalt

In vergangenen Zeiten lebten die „Alten“ auf der Erde und unterwarfen die Menschheit. 5 Kindern, den sogenannten Torwächtern, gelang es jedoch, die Alten zu verbannen und sie zwischen den fünf Toren festzuhalten, sodass diese keinem Menschen mehr ein Haar krümmen konnten. Doch nun, nach langer Zeit, versuchen die Alten wieder an die Erdoberfläche zu kommen, um auf der Welt nach deren Willen zu herrschen. Wieder ist es die Aufgabe von 5 Kindern, dieser schrecklichen und bedrohlichen Kraft Einhalt zu gebieten, aber die Alten haben Hilfe auf der Erde… Nach dem schrecklichen Unfalltod seiner Eltern, ist Matt auf die schiefe Bahn geraten, wozu auch noch diese angsteinflößenden Albträume kommen, in denen er von vier anderen Jugendlichen in seinem Alter gerufen wird. Er weiß instinktiv, dass er unbedingt zu ihnen gelangen muss, doch immer wird er von finsteren Kreaturen davon abgehalten. Matt wird bei einem Einbruch von der Polizei erwischt, weshalb er nun zu einer strengen „Pflegemutter“ (falls man die so nennen kann) in ein abgelegenes Dorf ziehen muss. Dort läuft jedoch nichts wie gedacht, denn das gesamte Dorf verhält sich seltsam und die Frau, bei der Matt nun leben muss, ist unheimlich und sobald das Jugendamt gegangen ist, deckt Matt immer mehr Geheimnisse der Frau auf und damit auch immer wieder ein paar Puzzleteile ihres wahren Vorhabens. Natürlich versucht der Junge nun zu fliehen, jedoch scheint er immer an derselben Stelle anzukommen, wo er gestartet hat. Nach und nach findet Matt heraus, was es mit dieser Gemeinde auf sich hat und bevor er sich versieht oder tatsächlich um Hilfe bitten kann, befindet er sich in tödlicher Gefahr, ohne Aussicht auf Rettung…

Meine Meinung

Anthony Horowitz hatte mich, gegen meine Erwartungen, schon nach den ersten paar Seiten gefesselt. Der Protagonist Matt hat mich von Anfang an fasziniert und ich wollte mehr über ihn herausfinden. Immer wieder schien ein Funken an die Oberfläche zu kommen, mit dem man herausfinden wollte, was für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist, denn es ging dabei nicht mit rechten Dingen zu, dann hat aber doch nur ein Teil davon das Tageslicht erblicken dürfen. Glück bei seiner Freundes-Auswahl hatte Matt leider auch nicht, außerdem habe ich mich gewundert, was denn mit den Menschen im Dorf los ist, denn auf den ersten Blick sehen die Leute ganz normal aus, doch wenn man darauf achtet, fällt einem auf, dass irgendetwas nicht stimmt. All dies führte zu einer Spannungssteigerung wie bei einem Tor, wenn man erst ängstlich davor steht und sich nicht entschließen kann, ob man hindurch schreiten soll, oder lieber doch nicht, weil man Angst hat, was dahinter lauert. Dann tut man es aber doch und findet heraus, dass es noch viel schockierender ist, als man es sich in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können! Die Schreibweise des Autors war angenehm zu lesen. Man konnte alle Handlungen nachvollziehen. Ich bin total begeistert von dem Buch, denn auch die Geschichte über die Torwächter war sehr interessant, auch wenn man im ersten Band noch nicht allzu viel darüber erfährt, was sich aber wahrscheinlich im zweiten Teil ändern wird.

Charaktere

Matt: Er ist ganz alleine, denn richtige Freunde hat er nicht. Ich bin froh, dass er im Laufe des Buches doch noch jemanden findet, der ihm zur Seite steht und sich um ihn sorgt. Matt ist mutig und ehrlich!

Der Rest: Das ganze Dorf kann prima mit einem einzigen Wort beschrieben werden, nämlich VERRÜCKT! Die spinnen total! (Aber ehrlich gesagt finde ich das echt lustig 😀 )

Fazit

Ich würde „Todeskreis“ jederzeit wieder lesen und bin mehr als gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht! Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der spannende Bücher mit nervenaufreibenden Handlungen mag! Endlich mal ein spannendes Buch, ohne obligatorische Liebesgeschichte!

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4 Gedanken zu “Die fünf Tore – Todeskreis

  1. Hmm, es ist wirklich schon eine Weile her seit ich es gelesen habe… ich kann mich nur daran erinnern, dass mir das Fehlen der Liebesgeschichte damals gar nicht aufgefallen wäre, weil ich damals nicht darauf geachtet habe, dass ich in Matt verknallt war (schon wegen des Namens. Es gibt ein paar Namen, bei denen ich mich automatisch in die Charaktere verliebe, keine Ahnung warum. Matt, Jonas und Tobias zum Beispiel), dass ich die Geschichte cool, aber die Handlung leicht unlogisch und fast schon zu spannend und ziellos fand, dass Matt meiner Meinung nach unterdurchschnittlich viele soziale Kontakte hatte (mal ehrlich, er war wirklich traurig-einsam) und das die ganze Sache mit seinen Fähigkeiten nie ganz aufgeklärt wurde und woher sie kommen… das ist ganz schön viel, aber ich kann mich trotzdem nur Bruchstückhaft an das Buch erinnern 😀

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    • Jaaaa, das mit den Namen ist bei mir auch so eine Sache ❤
      Mir ist gar nicht aufgefallen, dass gar nicht richtig erklärt wurde, warum Matt diese Kräfte hat, aber jetzt wo ich darüber nachdenke hast du recht. Ich bin mit dem 3. Band fertig und weiß es noch immer nicht. Jedoch habe ich mir etwas zusammengereimt, deshalb habe ich nicht groß darauf geachtet 😉
      Kennst du so was?

      Ich drück dich
      Clary

      Gefällt mir

      • Absolut. Manche Autoren achten überhaupt nicht auf sauberes, fehlerfreies Worldbuilding, was eigentlich fast so wichtig ist wie die Handlung und dann gerät alles ins chaotische, weil man als Leser nicht mitkommt. Ich finde die Alex Rider Bücher von Horowitz besser (übrigens, Alex noch so ein Scheißherzchenname) als dieses Gedöns von den Alten…
        Auch wenn die ebenfalls jede Menge Unlogik beinhalten. Aber wenigstens ist es James Bond Logik, die kann ich wenigstens nachvollziehen.
        Ich wusste nicht, das es noch mehr Bände gibt, ich hatte nach dem hier nicht das Bedürfnis nach mehr ^^

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      • Schade, dass dir die Bände nicht so gut gefallen. Ich glaube, dass ich die Reihe trotzdem zu Ende lesen werde… Ich wusste gar nicht, dass es noch mehr Bücher von Anthony Horowitz gibt. Ich muss gleich mal auf Amazon recherchieren :D. Danke für die Info ❤

        LG

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