Berufen – Gefangen in Flammen

Rezension zu „Berufen – Gefangen in Flammen“

von Nico Abrell

Berufen - Gefangen in Flammen von Nico Abrell

Verlag:  BoD

Erscheinungsdatum:  29. April 2015

Seitenzahl:  464 Seiten

ISBN:  978-3734789427

Preis:  14,99 € (Taschenbuch)

Cover

Ich finde es total schön, wie das Feuer am unteren Rand des Covers wütet und der Titel „Berufen“ auch so aussieht, als wäre es mit Feuer geschrieben. Wenn man genau hinsieht, spiegelt sich das Feuer auch im Auge am oberen Bildrand. Der Titel gibt den Inhalt sehr gut wieder!

Inhalt

Lucas ist 17 Jahre alt und ein ganz normaler Junge. Er sieht gut aus, ist sportlich und unternimmt gerne etwas mit seinem besten Freund Phil. Nachdem er von Washington nach Seattle gezogen ist, geschehen jedoch merkwürdige Dinge. In der Nacht suchen ihn schreckliche Albträume heim, die ihm eine überirdisch schöne Frau zeigen, die sich entweder zwischen zwei Männern wiederfindet, die sich um sie streiten oder sie zeigen die Frau in Flammen! Zunächst tut Lucas die Träume als Hirngespinste ab, auch wenn sie sich überaus real anfühlen, als er dann jedoch einen Unfall hat und im unter Einfluss von Schmerzmitteln im Krankenhaus liegt, hört er seine Mutter mit jemandem reden. Dieser jemand heißt Hermes. Lucas denkt immer mehr, dass er verrückt wird, doch was er in diesem Zimmer im Krankenhaus mit anhört, verändert sein Leben und wirft unzählige Fragen auf. Er beschließt nachzuforschen, was es mit all dem  auf sich hat, an seiner Seite die hübsche Emily, die ihm bei seinen Recherchen hilft, wobei es natürlich hilfreich ist, dass sie in einer Bücherei arbeitet, die eine große Anzahl an Büchern über die griechische Mythologie bietet. Schon bald soll Lucas die Antworten erhalten, die er nun lange genug gesucht hat. Er muss hart trainieren und buchstäblich durch die Hölle gehen um sein Ziel zu erreichen! Welches das ist? Lest selber 😛

Meine Meinung

Erst möchte ich mich bei dem Autor, Nico Abrell, bedanken, dass er mir angeboten hat, dass ich sein Buch rezensieren darf.
Ich muss leider auch gleich mit Kritik anfangen. Zu Beginn ging mir das ganze Geschehen zu schnell und allem wurde zu viel Bedeutung beigemessen. Außerdem habe ich nicht so recht verstanden, warum Lucas gleich so auf seinen Traum fokussiert war, denn wenn ich zum Beispiel schlecht träume, dann denke ich zwar auch kurz darüber nach, vergesse ihn dann aber schnell wieder. So ging mir das auch öfters im Buch, das zu allen zu schnell eine Bindung aufgebaut wird und Lucas sich zu schnell anpasst. Aber ansonsten scheint Lucas mir ein netter Kerl zu sein und hält viel von seiner Mutter (was bei Jungs in diesem Alter mehr als selten ist), was ich wirklich schön finde. Nach dem Unfall geht das Geschehen dann Schlag auf Schlag weiter, wobei ich zwar noch immer Lucas Gedankengänge, die alles zu oft wiederholt haben und zu oft auf Kleinigkeiten abgeschweift sind. Aber vielleicht achten Jungs ja auf solche Kleinigkeiten und denken so? Das kann ich nicht als Kritik ansehen, weil ich nicht die geringste Ahnung habe, wie Jungs denken (und das will ich auch gar nicht :P). Ich fand es aber richtig spannend, herauszufinden, was es mit den Träumen und diesem seltsamen Hermes auf sich hat, wobei das Buch erst ab dem 2 Teil (es ist in 3 Teile aufgeteilt) richtig gut geworden ist, weil man dann schon über alles Bescheid zu wissen scheint und es mit der Action beginnt! Hier muss ich natürlich auch noch den tollen Schreibstil des Autors anmerken, denn er war schön zu lesen und wurde auch mit Stilmitteln wie Metaphern und Vergleichen aufgewertet. Schade sind aber die gehäuften Schreibfehler, die mir aufgefallen sind, meist Groß- und Kleinschreibung betreffend.

Charaktere

Lucas: Ein netter Typ, der viel auf seine Mutter gibt und sich gut mit ihr versteht. Er vermisst Washington und seinen Freund Phil, doch er gibt sich, auch seiner Mutter zuliebe, Mühe. Lucas mag Emily sofort gerne fühlt sich sofort besser, wenn er an ihr Lächeln denkt.

Emily: Mit ihrer netten und offenen Art überrascht sie Lucas, nachdem er ihr aus einer brenzligen Lage geholfen hat. Sie arbeitet in einer Bücherei und ist sehr hilfsbereit und war mir sofort sympathisch.

Hermes: Mir war er zu Beginn etwas suspekt, was sich aber im Laufe des Buches geändert hat. Später mochte ich ihn dann sogar!

Fazit

Eine tolle Idee, die trotz einiger Eigenheiten gut umgesetzt wurde. Trotz meiner Kritik würde ich 3 von 5 Portalen für dieses Buch öffnen, was bedeutet, dass es nicht perfekt, aber doch lesenswert ist 😉

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Ein Gedanke zu “Berufen – Gefangen in Flammen

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