Dark Canopy

Rezension zu „Dark Canopy“

von Jennifer Benkau

Dark Canopy von Jennifer Benkau

Verlag:  Script5

Erscheinungsdatum:  1. März 2012

Seitenzahl: 528 Seiten

ISBN:  978-3839001448

Preis:  18,95 €

Cover

Da will ich auch hin! Das Cover sieht so schön aus und die verschwommenen Konturen, das Meer und die Sonne machen das alles unwillkürlich verträumt… Schlafe ich? 😀

Inhalt

Der dritte Weltkrieg hat stattgefunden, doch jeder Krieg fordert seinen Tribut. Statt Soldaten wurden Percents, erst Organspender für kranke Menschen, dann optiemiert zu Soldaten mit übermenschlichen Kräften, eingesetzt um im Krieg zu kämpfen. Sie wurden behandelt wie Tiere, die einerseits praktisch, jedoch ersetzbar sind. Doch damit ist Schluss! Die Percents haben sich freigekämpft und unterwerfen die Menschen, behandeln sie wie Sklaven! Sie besitzen ein Gerät, das Dark Canopy genannt wird und in der Lage ist, den Himmel zu verdunkeln, sodass die Percents den Menschen nur 2 Stunden Licht am Tag gestatten.
Joy lebt in einem Rebellenclan, der ein wenig abseits der Stadt versteckt liegt. Dort ist sie eine der wenigen Mädchen, die kämpfen können. Trozt der Tatsache, dass sie in einem Clan lebt, in dem jeder jedem hilft, ist Joy eher eine Einzelgängerin und versucht sich so gut es geht alleine durzuschlagen. So wie alle anderen auch, treibt Joys Clan ebenfalls Handel mit den Stadtbewohnern, also machen sich Joy und ihre Freundin Amber auf den Weg in die Stadt, die von den Percents regiert werden. Doch etwas geht schief und Joy landet nach einer kurzen Machtdemonstration als Gefangene des Percents Néel in einem alten Gefängnis, doch warum sie nicht umgebracht wird, weiß sie nicht. Nach und nach dämmert es ihr, dass sie als Néels Mensch bei diesem tödlichen Spiel teilnehmen soll, aber ein anderes Problem sind ihre aufkeimenden Gefühle für Néel. Stockholm-Syndrom? Ist ja egal, schließlich ändert das auch nichts an der Gefahr in der sie schwebt…

Meine Meinung

Am Anfang eines Buches ist es manchmal für mich so, dass es ein wenig langweilig ist, bis ich richtig in die Geschichte eintrete. Bei „Dark Canopy“ hatte ich dieses Gefühl überhaupt nicht, da ich sofort mehr wissen wollte. Joy ist scheinbar eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, und das bewundere ich an ihr, deshalb bin ich gleich mit ihr warm geworden. Spannend ist es ebenfalls schon nach der ersten Seite, so wie es bei Dystopien oft der Fall ist, schließlich tritt man dabei immer in eine neue Welt ein, die es zu erkunden gilt 😉 . Der Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen, denn sie hat so eine Art zu schreiben, dass es auf keiner der 528 Seiten gezogen oder langweilig wirkt. Ich liebe es, wie sie diese schreckliche Situation beschrieben hat. Ich konnte es mir bildlich vorstellen und mir ist dann auch sogleich ein Schauer über den Rücken gelaufen. Oftmals war die Geschichte sehr brutal und wirklich nichts für schwache Nerven. Die Percents sind grausam und auch noch stolz darauf, die Menschen können sich nicht wehren und bitte, ich bin zwar kein großer Fan von der Sonne, wenn es zu heiß wird, aber mit nur zwei Stunden Tageslicht würde ich wohl auch durchdrehen. Mit abwechslungsreichen und überraschenden Wendungen hat Jennifer Benkau auch nicht gegeizt. Wenn ich einmal dachte, ich wüsste, was als nächstes passiert, dann hat die Geschichte eine ganz neue Richtung eingeschlagen! Das Ende ist grandios ausgestaltet und hat einen ganz schlimmen Cliffhänger! Ich weiß nicht, warum ich den 2. Band noch immer nicht gelesen habe, aber ich glaube das liegt daran, dass ich mich möglicherweise ein ganz kleines Bisschen gespoilert habe… Kennt ihr das, wenn ihr eine Kleinigkeit unbedingt wissen müsst, es googelt und danach wisst ihr gleich, wie die gesamte Geschichte ausgeht? Nicht so toll, aber da bin ich selber schuld! Ich hoffe aber sehr bald dazu zu kommen, „Dark Destiny“ zu lesen 😉

Charaktere

Joy: Joy ist  eine starke Kämpferin und lässt sich von nichts unterkriegen. Wenn sie von etwas überzeugt ist, dann tut sie alles in ihrer Macht stehende um zu erreichen, was sie sich vorgenommen hat. Sie verliebt sich in Néel.

Néel: Als Percent verfolgt ihn der Ruf als grausamer und blutrünstiger Sklaventreiber. Äußerlich scheint es auch so, jedoch lässt er Joy auch den wirklichen Néel sehen, den Néel, in den sie sich verliebt. Nachträglich wünscht er sich nichts sehnlicher, als sich einen anderen Menschen für das Cheevy zu suchen, doch das ist nicht möglich und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als Joy zu trainieren, in der Hoffnung, dass sie diesen grausamen Initiationsritus überlebt…

Amber: Sie ist Joys beste Freundin und wird entführt, was Joy sehr zusetzt. Als gefangene widerfahren ihr schreckliche Dinge und Joy versucht zu helfen. Ist es schon zu spät, ist Amber schon gebrochen?

Fazit

Ein grandioses Buch, das ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Die Handlung ist an vielen Stellen grausam und mit ist in einigen Situationen tatsächlich ein Schauer über den Rücken gelaufen! Es endet mit einem ganz schlimmen Cliffhänger und in letzter Zeit habe ich ein riesen großes Bedürfnis endlich weiterzulesen 😉 . Eine eindeutige Kaufempfehlung für alle, die auf actionreiche und nervenaufreibende Bücher stehen.

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3 Gedanken zu “Dark Canopy

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